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Porträt

Die letzte Lebensphase besser verstehen.

Nachdem das Sterben in den vergangenen Jahrzehnten gesellschaftlich eher tabuisiert wurde, ist es in den letzten Jahren zunehmend zu einem öffentlichen Thema geworden. Patientenverfügungen, der Zugang zur Palliative Care, die Suizidhilfe, die Betreuung sterbender Angehöriger oder Behandlungsentscheidungen in der letzten Lebensphase beschäftigen heute viele Menschen und Institutionen. Diskussionen rund um diese Themen sind von unterschiedlichen Vorstellungen und Idealen geleitet, wie ein gutes Sterben aussehen könnte.

Das Nationale Forschungsprogramm 67 will dazu beitragen, Veränderungen und neu entstehende Bedürfnisse rund um das Sterben besser zu verstehen. Die Forschungsergebnisse sollen Versorgungslücken und problematische Versorgungssituationen identifizieren und Betroffenen wie auch Behandlungsteams möglichst nützliche Grundlagen für Entscheidungen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sollen Vorschläge für die Anpassung rechtlicher Regelungen entwickelt und ethische Implikationen reflektiert werden. Schliesslich sollen gesellschaftliche Veränderungen in der Wahrnehmung des Lebensendes besser verstanden werden.

Das NFP 67 verfügt über einen Finanzrahmen von CHF 15 Mio. Die Forschungsdauer beträgt 5 Jahre.

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